konferencija, znanstveni skup

Konferencija - Religije u Europi i njihova uloga u civilnom društvu


vrijeme: 21.11.2003. - 10.12.2003.
organizator: Heinz-Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa

Zaklada "Heinz-Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa" u veljači 2004. godine organizira europsku studentsku konferenciju "Religije u Europi i njihova uloga u civilnom društvu". Rok za prijavu je 10. prosinac 2003. godine.
An Studenten und Hochschulabsolventen verschiedener Disziplinen aus Europa Heinz-Schwarzkopf-Stiftung "Junges Europa" veranstaltet eine europäische Studentenkonferenz zum Thema "Religionen in Europa" Einladung In den vergangenen Jahren hat die Rolle der Religionen in der europäischen Gesellschaft eine Renaissance in der politischen und in der akademischen Diskussion erlebt. Der Schwerpunkt liegt hierbei sowohl auf der Zukunft der multikulturellen Gesellschaft und dem Status religiöser Gemeinschaften, als auch in diversen Interpretationen europäischer Weltlichkeit. Die Debatte über die Erweiterung der EU hat dabei zu einer Verstärkung von Diskussionen geführt, die sich mit der Frage befassen, ob Europa auf christlichem Glauben, weltlichen Werten oder politischen Prinzipien aufgebaut ist. Um auch jungen Europäern die Möglichkeit zu geben diese Thematik näher zu hinterfragen, veranstaltet die Heinz Schwarzkopf Stiftung "Junges Europa" im Zeitraum vom 17.-22. Februar 2004 eine internationale Studentenkonferenz zum Thema "Religionen in Europa und ihre Rolle in der Zivilgesellschaft", die sowohl Gruppendiskussionen als auch eine Plenardebatte beinhaltet. Die Veranstaltung wird von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, dem Auswärtigen Amt, der Hertie Stiftung, der Haniel Stiftung und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz unterstützt. Es werden 80 Studenten und Hochschulabsolventen aus ganz Europa zu dieser Konferenz erwartet. Die Konferenz wird ein interdisziplinäres Forum mit themenbezogenen Diskussionen und informellen Veranstaltungen anbieten, bei dem junge Europäer über wichtige politische Fragen ins Gespräch kommen können. Dabei können die Teilnehmer sowohl von einander als auch von ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet lernen. Die Veranstaltung besteht aus verschiedenen Elementen, die zusammen eine interessante Mischung von Aktivitäten ergeben, und es dem Teilnehmer ermöglichen, die Thematik von verschiedenen Perspektiven zu betrachten. · Gruppenarbeit: die Teilnehmer werden in acht Arbeitsgruppen eingeteilt, die sich mit verschiedenen Themen auseinandersetzen · Öffentliche Diskussionsrunde: Jede Arbeitsgruppe wird ein Dokument verfassen, welches die Meinung der Mitglieder und ihre politischen Strategien reflektiert. Am letzten Veranstaltungstag werden diese Dokumente vorgestellt und anschließend im Berliner Abgeordnetenhaus diskutiert. · Wissenschaft: Zusätzlich zu der Gruppenarbeit werden Politiker und Akademiker neue Impulse durch Vorträge und Podiumsdiskussionen geben. · Gegenseitiges Kennenlernen: Ergänzend zu der Gruppenarbeit und den akademischen Elementen wird ein gesellschaftliches Programm angeboten. So wird am ersten Tag der Konferenz ein Teambuilding stattfinden, welches den Teilnehmern ein besseres Kennenlernen und Vertrauen ermöglichen und zu einer produktiveren Gruppenarbeit führen soll. Unterkunft und Verpflegung sind für alle Teilnehmer inbegriffen. Kosten für Übernachtung und Verpflegung entstehen den Teilnehmern nicht. Darüber hinaus erhalten Teilnehmer aus Mittel - und Osteuropa (Nicht-EU Staaten) einen Reisekostenzuschuss. Was muss ich tun, um teilnehmen zu können? · Teilnehmen können Studenten und Hochschulabsolventen zwischen 18 und 28 Jahren · Ein nachweisbares Interesse an politischen und gesellschaftlichen Fragen ist von Bedeutung. Um an den Gesprächen richtig teilnehmen zu können, ist die Beherrschung der englischen Sprache Grundlage – die offiziellen Sprachen der Konferenz sind gleichberechtigt Englisch und Deutsch. Es wird keine Übersetzungen geben! · Bitte schicken Sie uns das ausgefüllte Anmeldeformular, einen Lebenslauf und eine Begründung, warum Sie teilnehmen wollen (nicht länger als eine DIN A4 Seite) bis zum 10. Dezember 2003 zu. Eine Jury wird die TeilnehmerInnen auswählen. Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen an folgende Adresse: Heinz Schwarzkopf Stiftung Junges Europa Sophienstraße 28-29 10178 Berlin GERMANY Tel: +49 - (0)30 - 280 95 146 Fax: +49 - (0)30 - 280 95 15 Email: info@heinz-schwarzkopf-stiftung.de weitere Informationen demnächst unter: http://konferenz.heinz-schwarzkopf-stiftung.de RELIGIONEN IN EUROPA UND IHRE ROLLE IN DER ZIVILGESELLSCHAFT EUROPÄISCHE STUDENTENKONFERENZ 2004 RELIGIONEN IN EUROPA UND IHRE ROLLE IN DER ZIVILGESELLSCHAFT DIE ROLLE DER RELIGIONEN IN DER EUROPÄISCHEN GESELLSCHAFT 1. Die Trennung von Staat und Kirche: eine Frage des Prinzips oder der Umsetzbarkeit? 2. Die Herausforderungen und Chancen einer multikulturellen Gesellschaft: die Frage der Integration verschiedener religiöser Gemeinschaften. RELIGION UND DIE EINIGUNG EUROPAS 3. "Schöpfend aus den kulturellen, religiösen und humanistischen Überlieferungen Europas..." (Entwurf eines Vertrages über eine Verfassung für Europa, Juli 2003). In welchem Maße handelt es sich bei der christlichen Religion um das ultimative Fundament der Europäschen Union? 4. "Wo beginnt Europa, und wo endet es?" Die Erweiterung der EU und ihre potenziellen (kulturellen, historischen und religiösen) Grenzen. DIE ROLLE VON RELIGION IN KONFLIKTEN DER JÜNGEREN VERGANGENHEIT 5. Der Nordirland-Konflikt und die Rolle religiöser Einflüsse in Verbindung mit politischen, sozialen, wirtschaftlichen und historischen Faktoren. Welche Ansätze sind notwendig, um nachhaltigen Frieden zu erreichen? 6. Der Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen im ehemaligen Jugoslawien: Welche Rolle hat die Religion beim Vertiefen der ethnischen Konflikte des Balkans gespielt, und welche Maßnahmen sind notwendig, um ein Wiederaufleben von Spannungen und Feindseligkeiten zu vermeiden? RELIGIONEN IN EUROPA SEIT DEM 11. SEPTEMBER 7. Wie können demokratische Staaten religiösem Fundamentalismus innerhalb der eigenen Staatsgrenzen begegnen? 8. Wie soll die Europäische Union Terrorismus bekämpfen, der "religiöse" Sprache und Bilder verwendet? Welche Maßnahmen sind notwendig – sowohl innenpolitisch als auch im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik? PROGRAMM Stand: 16. September ‏2003‏‏ DIENSTAG, 17. FEBRUAR · Ankunft aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer · Offizielle Eröffnung im Berliner "Roten Rathaus" mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema "Religion und Identität" · Buffet und Kennenlern-Abend MITTWOCH, 18. FEBRUAR · Vorlesung zum Thema "Religionen in der europäischen Geschichte" · Teambuilding-Aktivitäten (finden nach Arbeitsgruppen geordnet statt) · Informelle Abendaktivitäten DONNERSTAG, 19. FEBRUAR · Vorlesung zum Thema "Religion und Politik" · Erste Sitzung der Arbeitsgruppen – jede Gruppe ist einem bestimmten Thema (siehe Liste) gewidmet. Die Aufgabenstellung umfasst die Analyse der augenblicklichen Situation sowie die Suche nach möglichen Lösungen · Experten-Hearings, nach Arbeitsgruppen geordnet: Fachleute werden zu den jeweiligen Themen befragt · Stadtrundfahrt "Berlin by night" FREITAG, 20. FEBRUAR · Vorlesung zum Thema "Interkultureller Dialog und Internationale Beziehungen" · Fortsetzung der Gruppendiskussionen; Erarbeitung konkreter Lösungsvorschläge · Empfang durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin (angefragt) · Inhaltlich relevante Filmnacht in Berlin-Mitte SAMSTAG, 21. FEBRUAR · Vollversammlung im Berliner Abgeordnetenhaus, eröffnet durch den Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Walter Momper · Parlamentarische Debatte über die Vorschläge der einzelnen Arbeitsgruppen · Abschlussgala SONNTAG, 22. FEBRUAR · Abschiedsbrunch · Abfahrt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer · Möglichkeit zur individuellen Stadterkundung Izvor: Goethe-Institut Zagreb www.goethe.de/ms/zag